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17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86
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Lamda
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 BeitragVerfasst am: Di Mai 08, 2018 19:20    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Ich hab mal nachgekramt, auf dem Papier ist der Lada Samara etwa gleichstark wie der Skoda 130 LR

der stärkste OL Wagen ist aber nicht der Lada VFTS, sondern der FSO Polenz.

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bombus
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 BeitragVerfasst am: Di Mai 08, 2018 19:36    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Einfach mal die Autos auf der OL Seite / Zeiten anklicken, da sind die technischen Daten
ausgewiesen!

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 BeitragVerfasst am: Di Mai 08, 2018 22:29    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Hallo Jungs.
Bitte, bitte, Ruhe bewahren:
@ bombus Danke für den "Meister der History".
RBR ist und bleibt ein Spiel, mit all seinen Problemen. Leider sind nicht alle Modelle und Physics zu 100% perfekt. Aber dank vieler Freiwilliger versuchen wir so nah wie möglich zu bleiben.
Der Lada Samara "VAZ-2108" wurde am 01. Aug. 1986 unter der Homologationsnummer "A-5308" mit einem 1288cm³ Motor homologiert. Daher hatte ich im letzten Winter bei unser fleißigen Arbeitsbiene angefragt ob er das Modell nicht auch NGP fertig machen könnte um es in der OL einzusetzen. Danke Günni hierfür.
Der jetzt im Spiel nutzbare Lada "VAZ-21083" wurde am 01.Jan.1988 unter der Homolagtionsnummer "A-5345" homologiert. Hauptänderung war die Verwendung des 1500cm³ Motors aus dem alten Lada 2103. (daher die angehängte 3) Dieser hatte dann in etwa genauso viel Leistung wie der alte 2105 VFTS mit seinem 1600cm³ Motor.
Dieser Motor erhielt dann bis in die 90er hinein immer mehr Verbesserungen, Ansaugbrücke, etc., bis hin zur Einspritzung. Wieviel Leistung nun der RBR Samara hat, weiß ich nicht genau.
Aber in der PFF Meisterschaft waren die Ladas immer das Maß der Dinge. Erst der 1600R dann der VFTS und dann zum Ende der 80er der Samara. Die Skoda 130LR konnten in guten Händen auf Asphalt den Ladas durchaus folgen, die Polonez eher selten. Der Skoda 136L kam 1989 zu spät um noch aussage kräftige Ergebnisse im PFF zu machen.
Mann sollte auch bedenken, das wir hier in der OL die alten Gruppe 2 und 4 Autos, die Gruppe B und die neuen Gruppe A Autos haben. Mann kann nicht Äpfel mit Birnen und Kirschen vergleichen, dieser Vergleich hinkt. Wie die Zeiten der Rallye Albena zeigen kann man mit dem VFTS den Samaras duchaus zeigen was geht.
Wenn von 45 Startern unter den Top 13: 4 Gruppe 2 Autos sind, (welche eigentlich nur leicht verbesserte Serienwagen waren) 1 davon sogar auf Platz 5 im Gesamt, so zeigt doch das auch viel am Fahrer liegt. Den Skoda 130RS Gruppe 2 mit dem 1300er Motor aus dem Jahr 1976 (Homologationsnummer: 2-1676) kann man nicht mit dem Samara Gruppe A von 1986 vergleichen. Hier liegen Welten dazwischen.
Für meinen Geschmack (ich bin kein Heckschleuder fahrer) sind die Hecktriebler in RBR allgemein etwas schwieriger zu fahren.
Unser Ansinnen war es jedoch auch einen Fronttriebler in der OL 1 zu haben. Der ebenfalls in RBR nutzbare Skoda Favorit 136L kam real ja erst 1989 raus (Homolgationsnummer "A-5373") mit einem 1300cm³ Motor. Er wäre also auch etwas langsamer. Außerdem zeigt doch unser "Trabbi Werksfahrer Max Decker" das Top zeiten auch mit der 800er Rennpappe möglich sind.
Vergleiche mit den "Westwagen" will ich nicht anstellen.
Ich habe mich sehr über die Resonanz zur Rallye gefreut, jetzt sollten nicht noch unnütze Auto vergleiche alles erschweren. Auf Schotter kann alles wieder anders aussehen.
Viele Grüße Max
 
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Prill
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 BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2018 00:17    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Mühen und Arbeit.
Das was ihr beschrieben habt, ist doch das, was ich zum Ausdruck bringen wollte.
Ich kann Äpfel nicht mir Birnen vergleichen, muss es aber, da beide in der gleichen Klasse antreten müssen.
Ich bleibe trotzdem meinem Skoda 130 RS treu.
Wenn ich allerdings vorne mitfahren möchte, dann würde ich auf den Lada Samara wechseln.

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waldemar
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 BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2018 01:09    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Hallo ,
zwar etwas späht, aber auch von uns noch ein kurzes Resümee
wir hatten schon gleich zu beginn Schwierigkeiten den 130LR auf der Straße zu halten ,da er irgendwie recht nervös reagierte - allso nie ganz in den Grenzbereich gekommen und vorsichtig gemacht - das ging aber auch leider nur die ersten 5 WP's ohne Ausfall gut . ( bis dahin aber schon 45s auf Stefan im gleichen Auto verloren )
Hatten dann auf dem Rundkurs in einer langsamen links soviel Untersteuern das wir frontal in ein "Bäumchen "
eingeschlagen sind , mit der Folge, daß selbst der in unserem Heck sitzende Kühler samt Motor den Dienst verweigerten ... Danach war dann die Konzentration wie wohl auch unsere Anfängliche Vorsicht hinüber , und wir kamen bei keiner weiteren WP mehr bis ins ziel ...
Danke an die Organisation ,für die schönen Bilder die mal wieder hier eingestellt wurden , den ausführlichen Bericht von Max mit der "Rennpappe"
dem leider eine Wasserdurchfahrt zum Verhängnis wurde ,der aber auf der letzten Prüfung mit einem unglaublichem 6.Platz glänzte und dem restlichen Feld zeigte was so ein Werkstrabant P 800 RS unter geschickt balancierenden
Händen, (und Füßen) alles an Kunststücken in den Asphalt zu brennen in der Lage ist biggrin ...
... als auch an alle die sich mal wieder mit ihren umfangreichem Wissen über die Historie der OL ein "Denk-mal an " gesetzt haben

alles gute bis zum nächsten Lauf
 
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Lamda
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 BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2018 12:26    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Zitat:
Hallo Jungs.
Bitte, bitte, Ruhe bewahren:


hey, du tust ja gerade so, als wäre das kurz vor dem Eskalieren.

ich sehe das gerade als willkommene konstruktive Diskusion (sollte es meiner Meinung nach viel öfters im GVRC geben)
Man kann auch Stressfrei diskutieren.... smile

Zitat:
Einfach mal die Autos auf der OL Seite / Zeiten anklicken, da sind die technischen Daten
ausgewiesen!
um beurteilen zu können, wie schnell (oder langsam) ein Auto ist, reichen diese Daten nicht aus. als groben Anhaltspunkt ist es gut.

von dem, was ich "erlesen" habe dürfte der Samara eigentlich nicht entscheidend besser als der Skoda 130LR dastehen.
Es sind unterschiedliche Fahrtkonzepte ok, ich sehe dadurch aber keinen eindeutig im Vorteil (jedenfalls auf diesem Leistungsniveau)

in letzter Zeit habe ich mich sehr stark mit setups beschäftigt. beim VFTS ist es so, mit schlechtem setup kann man sehr schnell verlieren. Gerade bei der Aufhängung ist man konzeptionell schon arg limitiert (stoßdämpfer), wodurch sich verschiedene Einstellkonzepte (kompromisse) ergeben. hier ist es aber extrem wichtig, die richtige Fahrtechnik zu dem gewäjhltem Einstellungskonzept zu haben. Passt das nicht zusammen, macht das zB. auf einer strecke wie Semetin 10-15s aus, inklusive der erhöhten Gefahr von Unfällen.

vielleicht passt das Standardsetup des Samaras gerade besonders gut zur fahrweise, beim Skoda dementsprechend nicht?
warten wir mal ab wie es dann auf Schotter aussieht.

Ihr macht mich echt neugierig, was denn tatsächlich mit dem Skoda geht

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bombus
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 BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2018 19:21    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Hallo Leute,
ich freu mich über die sachliche und ruhige Diskussion!! top
Max hatte da schon bissl Angst, da in der Vergangenheit manche Diskussion in anderen Threads schon mal etwas ausuferten!
Es freut mich, dass sich diese Angst nicht als begründet erwies.
Ich binn echt glücklich, dass so viele begeistert bei der Sache sind und unser Konzept gern annehmen!!
Besonders freue ich mich, dass Matze Lamda so für die Sache brennt und sich toll in die Meisterschaft reinhängt!! respekt
Insgeheim hoffe ich ja, dass er sich mal in den 130LR setzt! cool biggrin biggrin
Für mich ist der 130LR jedenfalls in der OL mein Auto!!
Aber ich denke mal für Matthias ist der VFTS im Meisterschaftskampf die sicherere Wahl!
Demnächst folgt die Auswertung der Rallye,
Gruß bombus

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 BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2018 00:39    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Zitat:
Insgeheim hoffe ich ja, dass er sich mal in den 130LR setzt! cool biggrin biggrin
Für mich ist der 130LR jedenfalls in der OL mein Auto!!


reinsetzen und Testen ja (will ja nicht dumm sterben) und ich teile auch gern meine erkenntnisse, aber ein einsatz in der meisterschaft gibts nur, wenn der fisch gebacken ist (so oder so zu seehen). Der Lada ist mir derzeit auf den Leib geschneidert und passt einfach zu meinem fahrstil. auch wenn sich jetzt herausstellt, dass der Polenz seine leichte überlegenheit auf dem Papier auch auf die Straße bringen kann, werde ich dem Lada treu bleiben, schon allein wegen dem Skin und der verbundenen Kindheitserinnerungen heul

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 BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2018 00:58    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Lamda hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Insgeheim hoffe ich ja, dass er sich mal in den 130LR setzt! cool biggrin biggrin
Für mich ist der 130LR jedenfalls in der OL mein Auto!!


reinsetzen und Testen ja (will ja nicht dumm sterben) und ich teile auch gern meine erkenntnisse, aber ein einsatz in der meisterschaft gibts nur, wenn der fisch gebacken ist (so oder so zu seehen). Der Lada ist mir derzeit auf den Leib geschneidert und passt einfach zu meinem fahrstil. auch wenn sich jetzt herausstellt, dass der Polenz seine leichte überlegenheit auf dem Papier auch auf die Straße bringen kann, werde ich dem Lada treu bleiben, schon allein wegen dem Skin und der verbundenen Kindheitserinnerungen heul


und aus diesem Grunde bleibe ich auch dem Skoda 130RS treu.
Es hat jeder seine Gründe für die Fahrzeugauswahl.
Wobei ich den 130 LR auch mal testen wollte.

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 BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2018 07:09    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Wenn ich auch mal was zur konstruktiven Diskussion beitragen darf ...

Grundsätzlich kann man sich am Leistungsgewicht orientieren, wenn man die Leistungsfähigkeit der Autos vergleichen will. Muss man sich halt selbst ausrechnen.
Das ist schonmal ein grober Anhaltspunkt.

Dann kommt aber noch Faktoren wie Fahrwerk und Antriebsstrang hinzu. Normalerweise ist ein Fahrzeug mit mehr Gängen schneller (6- zu 5-Gang bsp.). Fahrwerk genauso, je mehr Einstellmöglichkeiten, desto besser kann man es an die jeweilige Strecke anpassen.

Bei einer Sache jedoch muss ich einhaken.
Gruppe 2 waren ganz bestimmt nicht "nur" getunte Serienwagen. Gruppe 2 und 4 waren die ganz normal optimierten Rallyefahrzeuge. Was anderes gab es damals nicht.
Insofern steht ein Gruppe 2/4 einem Gruppe A in nichts nach.
Bis auf das Alter natürlich. wink
Gruppe 1 ist nahe der Serie, da waren so gut wie keine Änderungen erlaubt.

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 BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2018 15:58    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

[quote="WorkerBee" Grundsätzlich kann man sich am Leistungsgewicht orientieren, wenn man die Leistungsfähigkeit der Autos vergleichen will. Muss man sich halt selbst ausrechnen.

.[/quote]

Ja ich denk das ist klar und bekommt auch jeder hin ... aber wie sieht es eben dann bei den ganz spezifischen fahrwerkseinstellungen , welche auch nach deinen Abgaben
nur rechnerisch Sinn machen, aus .... nach welchen Formeln lassen sich Veränderungen der Federn ( Länge Stärcke ... Zusatzfedern bumpstop ). Zu sinnvollen angleichungenen der Dämpfer ectr. berechnen ?
oder geht es doch nur über (zahllose ) Versuch und Erkenntnis ... eek
 
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 BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2018 17:43    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Naja, für die Berechnung sollte man halt von Dingen wie Achsen- bzw. Radfrequenzen und Dämpfungskonstanten was verstehen.

Die Formeln an sich sind kein Hexenwerk.
Haupt- und Hilfsfeder sind z.B. seriell geschaltet. Man muss dementsprechend nur wissen, wann die Hilfsfeder auf Block geht. Der Rest ist Physikunterricht Hauptschule, oder so ...
Es würde aber wenig bringen, eine vorgefertigte Berechnung zur Verfügung zu stellen, weil die nützt auch nix ohne das nötige Hintergrundwissen.

Insofern kann ein wenig Weiterbildung nie schaden. wink

Manche Fragen diesbezüglich würden hier sicherlich auch beantwortet werden.

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 BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2018 19:10    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Hi Onkel Günni,
wenns irgendwo keinnen anderen passenden Thread gibt, mach doch bitte mal einen auf, da kann man auch was lernen, dümmer wird man aber bestimmt nicht!! biggrin
Ich denk aber neben dem richtig eingestellten Auto ist das fahrerische Können bzw. das sensible Umgehen mit der Technik der Erfolg, egal ob am Tabellenende, auch da wird gekämpft!!! cool cool biggrin , oder ganz oben!!!
Hab nix dagegen, bitte nicht falsch verstehen, das diese Beiträge hier gepostet werden, aber wenn dieser OL Lauf durch ist, liest es niemand mehr!!
Ich würde mich freuen, wenn es da noch mehr Diskussionen zu diesem Thema gibt!!! cool cool top top
Ich hoffe heute noch einige nüchterne Leute anzutreffen, aber morgen wirds schon wieder werden, auch mit schwerem Kopf!? krank2 kann nicht
Ich grüße Euch,
Stefan der bombus

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Lamda
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 BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2018 22:24    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

ganz im ernst, wie könnt ihr erwarten, dass es eine heilige formel gibt, mit der ihr die Autos einstellen könnt?

klar es gibt formeln, da muss man aber das ganze rundherum auch verstehen. Sprich welches Bauteil welche direkte und indirekte (in kombination mit anderen Bauteilen) wirkung auf das fahrverhalten hat.

wenn du das weist, kannst du das auto auch so einstellen wie du es brauchst.

der zweite punkt, welche ich insbesonders in den letzten tagen bei meinen testfahrten merkte. Es gibt grundverschiedene einstellkonzepte die auf der Uhr das selbe ergebnis bringen. man muss hier selbst entscheiden, welche besser zum eigenen fahrstil passen. Wenn ich mit Günnis default setups fahre, fühlt es sich für mich falsch und langsam an. Wenn ich mich aber dem Fahrstil von Günni unterwerfe (eher der loeb stile statt querfahrenden Finnen) kommt nach etwas eingewöhnung nahezu das gleiche auf der uhr raus. man muss halt wissen wo die stärken und schwächen von dem jeweiligem setup sind und den fahrstil daran anpassen.

Formeln können hauptsächlich vermeiden, dass zB. eure Federn nicht auf Block fahren. das solltet ihr aber auch auf der strecke so merken.
dazu kommt noch, dass ihr für die anwendung der formeln auch die basis dafür erkennen müsst. Auto eigenschaften und Streckenbeschaffenheit müssen bekannt bzw einschätzbar sein, glaube kaum dass das einer der "normalen" Fahrer in Zahlen fassen kann.

beschäftigt euch lieber prinzipell mit ursache und wirkung von einstellungen, dann fehlt nur noch das feingefühl um zu erkennen, was macht das auto und wo kann ich schrauben um das nach meinen wünschen zu verändern, ohne an anderer stelle was grundsätzlich negativ zu verschlimmern.

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 BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2018 23:28    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Lamda hat folgendes geschrieben:
ganz im ernst, wie könnt ihr erwarten, dass es eine heilige formel gibt, mit der ihr die Autos einstellen könnt?

klar es gibt formeln, da muss man aber das ganze rundherum auch verstehen. Sprich welches Bauteil welche direkte und indirekte (in kombination mit anderen Bauteilen) wirkung auf das fahrverhalten hat.

wenn du das weist, kannst du das auto auch so einstellen wie du es brauchst.

der zweite punkt, welche ich insbesonders in den letzten tagen bei meinen testfahrten merkte. Es gibt grundverschiedene einstellkonzepte die auf der Uhr das selbe ergebnis bringen. man muss hier selbst entscheiden, welche besser zum eigenen fahrstil passen. Wenn ich mit Günnis default setups fahre, fühlt es sich für mich falsch und langsam an. Wenn ich mich aber dem Fahrstil von Günni unterwerfe (eher der loeb stile statt querfahrenden Finnen) kommt nach etwas eingewöhnung nahezu das gleiche auf der uhr raus. man muss halt wissen wo die stärken und schwächen von dem jeweiligem setup sind und den fahrstil daran anpassen.

Formeln können hauptsächlich vermeiden, dass zB. eure Federn nicht auf Block fahren. das solltet ihr aber auch auf der strecke so merken.
dazu kommt noch, dass ihr für die anwendung der formeln auch die basis dafür erkennen müsst. Auto eigenschaften und Streckenbeschaffenheit müssen bekannt bzw einschätzbar sein, glaube kaum dass das einer der "normalen" Fahrer in Zahlen fassen kann.

beschäftigt euch lieber prinzipell mit ursache und wirkung von einstellungen, dann fehlt nur noch das feingefühl um zu erkennen, was macht das auto und wo kann ich schrauben um das nach meinen wünschen zu verändern, ohne an anderer stelle was grundsätzlich negativ zu verschlimmern.


Der letzte Satz von dir ist mein Hauptproblem.
Sozusagen was passiert dann, ist für mich immer wieder eine Überraschung
Günnis Fahrstil ist zum Glück wie meiner, sehr sauber ohne Quersteher, darum kann ich gut mir den default Setups fahren.

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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 00:28    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Ich habe mal den Skoda 130LR auf asphalt getestet
Teststrecke war Semetin2010

pro: deutlich bessere Straßenlage dess Skodas, ich habe am Lada schon viel rumgebastelt, der lada ist ne olle Zicke.
Man muss nur die Grenzen vom Skoda kennen, ist man drüber (hauptsächlich zu schnell, kommt das heck schon recht böse und unangekündigt
der Kurvenspeed ist spürbar besser

kontra: fehlende Leistung, selbst am start von semetin musste ich mit Kupplung anfahren und hab da gegenüber dem Lada ich denke 3s liegengelassen. wenn er mal im schwung ist, verliert man insbesonders bei schnellen kurvenwechseln kaum was
Getriebeabstimmung, der erste taugt kaum zum anfahren, den 5. erreicht man ungelogen nur bergab (geht bis 180 bei kurzem getriebe..., beim lada ist bei 170 beim mittleren Getriebe schluss)

Am Ende fehlten mir auf Semetin fast genau 10s, sprich rund 1s pro Kilometer dafür muss der Lada aber erst mal beherscht werden, was deutlich schwieriger ist. Wer mit Zickigem verhalten schlecht klar kommt, sollte lieber den Skoda nehmen, der ist dann am ende gleichschnell und man kommt viel wahrscheinlicher ins Ziel


Zitat:
Der letzte Satz von dir ist mein Hauptproblem.
Sozusagen was passiert dann, ist für mich immer wieder eine Überraschung


das wissen muss man sich erlesen oder besser selbst erarbeiten. ich setze mich manchmal hin und baue ein setup, wo ich dann eine bestimmte sache einmal extrem hoch und danach extrem niedrig einstelle und aus dem fahrverhalten (gefühl beim fahren und das replay anschauen) lerne. Wenn es um ein spezielles problem geht (wie jetzt bei der letzten OL Rallye, wo mir bei einem Buckel auf Semetin der Arsch quasie katapultiert wurde) suche ich mir die stelle, setze nach dem setup anpassen mit dem Pacenote Tool das auto 500m vor der Problemzone und fahre das ab. das wiederhole ich so lange mit den verschiedensten einstellungen, bis ich einen Lösungsansatz habe. dann muss man nur noch ausbalancieren, das geht über mehrere Tage (jeden tag nur 2-3 mal probieren, sonst kommt der gewöhnungsfaktor dazu)

im grunde genommen musst du eine beliebige strecke starten können, losfahren und bei den ersten 2km ein gutes gefühl haben, dann passt alles.

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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 09:35    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Lamda hat es prinzipiell auf den Punkt gebracht.

Problematisch ist an der Vorgehensweise bezüglich der "Problemzone" halt, dass diese Einstellung nur für genau diesen einen Streckenabschnitt 100%-ig passt.
Es liegt in der Natur des gedämpften Schwingers (nichts anderes ist eine Aufhängung), dass es je nach externer Anregung zu Resonanzen (Amplitudenüberhöhung) kommt.
Heißt in der Praxis, sobald man über die Problemzone mit anderer Geschwindigkeit fährt, z.b. weil Fahrbahn nass oder Reifen hinüber, das Verhalten schon wieder komplett anders sein kann.

Generell erfordert eine Änderung von Feder/Dämpfer schon sehr viel Feingefühl und Testaufwand.
Eine Zauberlösung gibt es hier nicht.
Ich versteh ohnehin nicht, warum hier jeder dran rumschrauben will.

Wem die Balance des Autos nicht passt, sollte eher mal über Stabis, Reifendruck, Sturz/Vorspur kleine Anpassungen vornehmen.
Sogar in der RBR Rallyeschule ist extra eine Übung mit "hard/soft" Fahrwerk (die Acht). Der Unterschied dort ist einzig und allein die Einstellung der Stabis !
"Hard" ist bockelhart (für gravel), "Soft" geht so. Allerdings sind die Effekte bei den original Grützenphysics nicht so ausgeprägt wie in NGP.

Probiert doch einfach mal, die Stabis auf 0 zu stellen.
Dann sukzessive erst vorne härter machen, hinten 0 lassen.
Und umgekehrt, usw. ...
Vor allem bei 2-WD Fahrzeugen merkt man hier deutliche und interessante Effekte, weil es auf der angetriebenen Achse mehr Wirkung hat.

Und nicht vergessen: wenn man sein Setup spitz (hart) einstellt, damit das Auto zügig und exakt auf den Fahrerinput reagiert, dann gilt das auch in die andere Richtung.
Das Auto wird auf externe Einflüsse, also die Strecke mit Bodenwellen und Schlaglöchern, genau so spitz reagieren und hier wiederum dem Fahrer (zu) wenig Zeit lassen, zu reagieren.
Deswegen bringt es "langsamen" Fahrern gar nix, ein Lamda™ Setup zu benutzen.
Damit bringt man das Auto nämlich nicht ins Ziel (so ist es mir ergangen).
Das u.a. meinte Lamda mit "muss zum Fahrstil passen".
Hier spielt dann auch die Hardware rein (Lenkrad, Lenkwinkeleinstellung, Pedale, Handbremse etc).

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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 10:56    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Moin,
Günnis Aussage:
Deswegen bringt es "langsamen" Fahrern gar nix, ein Lamda™ Setup zu benutzen!
biggrin Da sagste was!!
Das Schottersetup vom Lamda für den VFTS funzt bei mir halbwegs, aber auf Asphalt schaff ich die 1. Kurve meist nicht! Rolling Eyes Embarassed
In der Regel fahr ich mit "meinen" Autos immer Standart, ist für mich perfekt!
Lediglich auf Schnee leg ich den Lada und den S130LR etwas höher, damit ich nicht ständig im Tiefschnee steckenbleibe, klar bei sauberer Fahrt braucht man das auch nicht!!

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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 12:07    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Moin Jungs.

Ich finde es super das man hier so viele Tipps bekommt und es eine gute Disskusion gibt, über Fahrzeuge, deren Einstellungen und Fahrweise.
Ich habe in der Vergangenheit leider mit meinen Setup versuchen nur Niederlagen erlebt. Daher danke an die "Arbeitsbiene". Deine Grundeinstellungen sind schon sehr gut. Ich nutze fast nur noch diese und passe meinen Fahrstil einfach darauf an. Das bringt zwar keine Bestzeiten, aber ich sehe meist die Zielflagge. Leider sind viele Fahrzeuge mir zu Hecklastig geworden, bzw. für mein Fahrstil (bei Hecktrieblern) als fast unfahrbar zu bezeichnen. Aber ich bin kein Profi und will nur etwas Spass haben. Somit kann ich damit locker leben.
Aber dies ist der Thread zur Rallye Albena und nicht zu Technikfragen, daher sollten wir bitte bei der Rallye bleiben.

Gruß Max
 
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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 12:32    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Zitat:
Deswegen bringt es "langsamen" Fahrern gar nix, ein Lamda™ Setup zu benutzen.


ich würde das so nicht beschreiben (und es ist auch nicht richtig)

mein fahrstil ist reaktiv und das auto muss sich immer bewegen. sprich ich will immer das auto etwas im grenzbereich haben, was dann optisch immer etwas mehr quer und wilder ausschaut.
Wenn man das setup von Günni so ausnutzt wie es gedacht ist, nämlich eine saubere fahrt ohne große drifts und gewackel, dann kommt genau so schnell ins Ziel. Es ist recht eigenartig, wenn man das wilde fahren gewöhnt ist und plötzlich im ziel nach einer gefühlt "langsamen" fahrt auf die Uhr schaut und denkt "kack die Wand an, wo habe ich die Zeit den rausgeholt"

Ich denke es ist grundsätzlich die Frage entscheidend "kann ich mit dem sehr gut ausgetüfteltem default setup umgehen bzw. mein Fahrstil daran anpassen oder bin ich tatsächlich in der Lage zu differenzieren in welchen Details das Default setup nicht zu meinem gewünschten Fahrstil passt"

ich habe schon oft erlebt, dass mich jemand bei setups um Hilfe fragt und am ende mit unbefriedigem Ergebnis dassteht. Der Grund war einfach, dass der fahrer selbst nicht in der lage war genau zu ermitteln was das problem ist und dann auch nicht fähig waren das problem zu beschreiben (das bedarf auch einiges an übung und Zeitaufwand, testen und replay anschauen...testen und replay anschauen....). Nur wenn man das erkennt, dann kann man am setup gezielt ansetzen. Wenn man dann aber die technische seite nicht kennt (wozu ist welches bauteil gut und wie wirkt es sich aus), dann wird ein setupgebastel zum desaster.
Ganz wichtig ist auch zu erkennen, welches problemverhalten einfach nur durch fahrfehler bzw falsch behandlung entstehen. letztens habe ich ein RWD asphalttesst gemacht, mit dem default setup ist mir mir die karre ständig in den harnadelkurven verreckt und/oder ich habe handbremsdrifts nicht durchbekommen. der grund war simpel, meine setups sind so eingestellt, dass durch die bremse das heck vor der kurve an die grenze der stabilität gebracht wird und ich quasie in einer Bewegung von der bremse runter gehe und am anker ziehe (also extrem spät auf der bremse). beim default setup muss man aber viel früher von der bremse runter, einlenken und wenn das Gewicht verlagert ist den anker ziehen. klappt dann genau so gut, ist auch genau so schnell, trotz man zeitiger anbremsen muss.

Zitat:
Der Unterschied dort ist einzig und allein die Einstellung der Stabis !

das ist die erste einstellung wo ich rumschraube wenn ich probleme mit übersteuern untersteuern oder zu langsamen (zu schnell) reagieren des fahrzeugs habe. Gerade Bei RWDS kann eine erhöhung um 2 den unterschied bedeuten, dass bei jedem 90° kurven handbremseinsatz die karrre massiv uberdreht (übersteuert) so dass man am kuvenausgang quasie aus dem stand losfahren muss oder der schwung genau zum ziehen der HB passt und man mit schwung aus der kurve rausfahren kann.

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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 12:38    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Haben wir einen Thread für Setup und Einstellungshilfe?
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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 12:59    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Zitat:
Haben wir einen Thread für Setup und Einstellungshilfe?


Setuphilfe : Der Thread passt perfekt

nach kurzem überfliegen, man sollte vorsichtig sein, was da insbesonders in den ganz alten posts geschrieben wurde da sie auf die (nicht so ganz realistische) originalphysic abzielen.

zB. die ausage
Zitat:
Stossdämpfer:
Je weicher ihr diese einstellt, desto mehr driftet euer Wagen in den Kurven
stimmt technisch gesehen nicht.

für die allgemeine Bewegung des fahrzeugbodys sind die federn zuständig (langsame bewegungen, quasi die basis), stoßdämfer sollen hauptsächlich schnellere stöße verhindern, wirken aber auch leicht unterstützend bei fahrzeugneigung (von daher ist die aussage nicht ganz falsch)
Es macht aber keinen Sinn an den dämpfern rumzuschrauben, wenn einem das über oder untersteurn nicht passt, Stoßdämpfer sind zum dämpfen von Bodenwellen und so schlaglöcher etc. zuständig

Faustregeln sind mit NGP schwierig aufzustellen, da die Auswirkungen im gegensatz zur originalphysic viel differenzierter und wirkungsvoller ausgeprägt sind. Wo früher die Fausregel ausreichte muss man heute immer beachten, dass jede Einstellung auch deutlich spürbare Auswirkung an anderer stelle hat. Setup erstellen heißt immer kompromisse finden (für sich den besten). da keiner für jede Strecke ein extra setup bastelt, brauchts auch hier einen kompromiss, eigentlich braucht jede streckencharakteristik ein eigenes setup.

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 BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2018 14:23    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Super! Danke dir.

Zurück zur OL......

Hat mir sehr gefallen! Ich fahre gerne mit den Ostautos und mag den direkten Vergleich, weil so viele Starter dabei sind.

Besonders diese Rallye lag mir, da auf asphalt gefahren wurde.

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 BeitragVerfasst am: So Mai 13, 2018 16:24    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

17. Rallye Albena-Zlatni-Piasatzi-Sliven 1986
3.Lauf zur Ostlegenden-Meisterschaft 2018
ist ausgewertet

45 Fahrzeuge sind gestartet inc. aller Gaststarter.
31 Fahrzeuge wurden Im Rahmen der OL-Meisterschaft 2018 gewertet.

Gesamtsieger der Rallye:
1. STEIN Torsten , Lada Samara VAZ-21083 GrpA
2. DIACONESCU Remus, Lada Samara VAZ-21083 GrpA
3. BORTZ Stefan, Lada VFTS GrpB

Top Ten
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Sieger der Klasse OL:
1. STEIN Torsten , Lada Samara VAZ-21083 GrpA
2. DIACONESCU Remus, Lada Samara VAZ-21083 GrpA
3. BORTZ Stefan, Lada VFTS GrpB

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Sieger der Klasse OL2 :
1. Maier.Maximilian Wartburg 353 W 460 GrpA
2. MUELLER Norman Trabant P 800 RS GrpA
3. Steiner Christopher Wartburg 353 W 460 GrpA

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Die ML bedankt sich für die rege Teilnahme und hofft auf ein ebenfalls starkes Teilnehmerfeld zum 4. Lauf zur OL Meisterschaft 2018.

Rallye Danube Dacia '86
vom 25.6.2018 - 1.7.2018

Bericht folgt!

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 BeitragVerfasst am: So Mai 13, 2018 17:18    Titel: 17. Rallye Albena - Zlatni Pyasatsi - Sliven '86 Antworten mit Zitat Back to top

Bericht zur Rallye.

17. Rallye Albena- Zlatni-Piasatzi-Sliven

Die 3. Rallye um die Ostlegenden Meisterschaft führte uns nach Bulgarien. Der Start war in Albena am Schwarzen Meer. 45 Starter hatten die Technische und Papier Abnahme erfolgreich bestanden und stellten sich dem Starter. Nach dem der Zuschauerrundkurs in Albena wegen „Zuschauerüberfüllung“ gleich mal abgesagt worden war, ging es erst los mit der Wp 1 Beloslav -> Manastir. Diese fast 12 km haben es immer in sich. Mit Ortsdurchfahrten, schnellen und engen Passagen, ist diese Prüfung auch im trockenen ein echter Knaller. Matthias Demuth im Porsche setzt gleich die Bestmarke, gefolgt von Caterham im Fiat 131, einem ex W.Rörhl Auto. Der schnellste der OL Meisterschaft ist Sergey Ivanov im Lada VFTS. Danach kommt die enge Wp 2 von Shumen nach Preslav mit ihrer Wasserdurchfahrt an einer Baustelle. Hier sollten einige der Fahrer arge Probleme haben. Der schnelle Trabant Werksfahrer Max Decker hat so viel Speed drauf das er den Trabbi über die Frontstoßstage abrollt. Sieger der Stage ist wieder Demuth im Porsche, er fährt aber nur in der EM Wertung. Somit siegt Matthias Fricke im Lada VFTS vor Torsten Stein im neuen Lada Samara 21083. Dritter wird Remus Diaconescu aus Rumänien ebenfalls im Samara. Die WPs 3 und 4, Smadovo -> Varbica und Kotel -> Stara Reka sehen wieder den Porsche als ersten im Ziel. Die 3 geht an T. Stein und auf der 4 meldet Stefan Bortz an, dass er auch noch mitreden möchte. Sergey Ivanov fällt leider im Schlussteil der Wp 4 aus. Die längste WP, die Wp 5 Rakovo -> Sliven geht wieder an M. Fricke vor T. Stein und R. Diaconescu. Aber die Abstände (zwischen dem 1. und 3. liegen fast 10 Sek.) lassen erahnen das man hier ein großes Herz haben muss um richtig schnell zu sein. Die Wp 6 der Rundkurs bei Sliven sieht T. Stein vor S. Bortz. Der Porsche von M. Demuth fällt hier aus. Somit übernimmt Caterham im Fiat 131 die EM Wertung. Auf der Wp 7 von Gradec nach Rakovo ist Luke Buchello aus Polen der schnellste, aber M. Fricke und T. Stein sind dicht auf. Unsere Rallye Amazone Katja Lara hat sich einen neuen Lada Samara gemietet und schießt sich immer besser darauf ein. Sie liegt auf Platz 7 im Gesamt zum jetzigen Zeitpunkt. Auf der Wp 8 von Stara Reka zurück nach Kotel ist M. Fricke der schnellste, aber er klagt über Fahrwerksprobleme. Sein Lada „hoppelt“. In der diesmal mit nur 4 Startern schwach besetzte OL2 gewinnt C. Steiner auf dem Wartburg 353. Max Maier fährt mit dem komplett neu aufgebauten Auto verhalten, und greift hier nicht in die Bestzeiten-Jagd ein. Auf der Wp 9 ändert sich nicht viel und dann auf der Wp 10 kommt wieder diese Baustelle welche zu einer Wasserdurchfahrt zwingt. Max Decker legt den Trabbi wieder ab. Das VW Käfer Team knallt so heftig gegen einen Baum das beide Fahrer ins Hospital geflogen werden müssen. Schade, der letzte Werks VW Käfer ist nur noch Schrott. Den Sieg holt sich Caterham in der EM Wertung und in der OL heißt es T. Stein vor R. Diaconescu und S. Bortz. Die letzte Wp ist die gleiche wie die 1. nur in umgekehrter Richtung. Von Manastir nach Beloslav ist R. Diaconescu der schnellste. Es folgen Bortz und Stein auf den Plätzen 2 und 3. Caterham fliegt ab und somit erbt Slowly Sideways den Sieg im Opel Ascona 400. Diese harte Rallye gewinnt schließlich Torsten Stein vor Remus Diaconescu, beide im neuen Lada 21083. Dritter wird Stefan Bortz im Lada VFTS vor Katja Lara, ebenfalls auf einem Lada. In der OL 2 siegt am Ende Max Maier im Wartburg, da er sich keine Fehler leistet. Zweiter wird Norman Müller auf einem privaten Trabant 800RS. Platz 3 geht nach Östereich. Chistopher Steiner auf Wartburg 353W460.
Bei dieser Rallye sehen nur 13 Teilnehmer das Ziel ohne Service- Strafzeiten. Das zeigt, das auch trockener Asphalt als Untergrund seine Reize haben kann.

Bis zur nächsten Rallye in Rumänien Ende Juni.
 
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