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Gigabyte
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 BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2012 13:34    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

Ich begrüße Euch,

seit geraumer Zeit arbeitet bei mir im Haus ein kleiner Rechner mit großer Festplatte als Datengrab, Teamspeak Server und gelegendlich Gameserver alá GT Legends und Konsorten. Jetzt stört mich aber eins an dem Teil... keine Datensicherheit. Mal abgesehen von Backups - stirbt mir die Festplatte weg, sind die Daten futsch.

Also was mache ich als kleiner Hardwareguru? Natürlich Hardware beschaffen und den Rechner aufstocken.

Was soll denn das gute Teil alles können?

- Medien wie Musik und Videos übers Netzwerk bereit stellen
- WDS Server -> Windows übers Netzwerk installieren
- Teamspeak 3 Server
- Gameserver
- Datengrab


Meine Hardwarekomponenten die ich auf "Lager" habe

Intel Pentium DualCore E6300 2,80GHz
Asus P5Q-VM
3GB Ram DDR2-800
300 Watt Netzteil
1x 1TB Festplatte Western Digital Caviar Green

Die Einkaufsliste

- 1x 2,5" Festplatte 160GB fürs Windows
- 3x Baugleiche WD Caviar Green 1TB
- 1x 4er Sata Festplattenwechselrahmen

~ 285€

Die Fetplatten sind gebraucht gekauft aber noch im Garantierahmen - darauf wurde geachtet. Funktionieren tuen die natürlich wunderbar wink

Als die Teile dann zum Wochende hin alle beisammen waren konnte ich schon loslegen.


Erstmal wird die alte Hardware ausgebaut.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


Kurz noch das Gehäuse sauber gemacht...

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


So sieht das System nach der Montur aus...

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


Das eingebaute Sata Backplane samt Kabeln und rechts die 2,5" HDD

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


vollbestückte Sata Ports biggrin

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


und hier Board und Konsorten. Ein 80er Lüfter (im Bild links) an den Slots für die Erweiterungskarten sorgt für zusätzliche Abfuhr der Luft.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


zum Schluss noch die Festplatten rein und schon kann das Teil gestartet werden.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


Jetzt wurde nur noch das Windows Server 2008R2 installiert und ein Software-RAID* eingerichtet. Die Netto-Speicherkapazität beläuft sich auf 2,72 Terrabyte.

Nach dem erfolgreichen erstellen und synchronisieren des SoftRaids wurde der Server mit Daten gefüttert. Genug also für Daten wie Bilder, Musik und Videos smile

Der Stromverbrauch des Systems mit allen Platten im Idle beläuft sich auf ~ 40 Watt

Soviel erstmal zum Hardwareteil.


*RAID -> Verbund aus mehreren Festplatten - siehe in Wikipedia nach "RAID"


GB


Zuletzt bearbeitet von Gigabyte am Do Feb 16, 2012 13:42, insgesamt 3-mal bearbeitet
 
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Gigabyte
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 BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2012 13:39    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

Ich habe den Media-Server eingerichtet

Ein DLNA* Media Server ist eine Software, die je nach Funktionen Medien ins Netzwerk streamen, entweder so, als ob man Radio hört oder Fernsehen schaut (echtzeit streaming) oder Medien auf Abruf bereit stellt. DLNA Zertifizierte Geräte greifen auf den Server zu und können so die Inhalte wiedergeben.

ok, jetzt wirds etwas technisch biggrin

Hier die Anleitung wie man einen DLNA Server, wie man ihn aus dem Windows Media Player bis
11 kennt, unter Server 2008R2 zum laufen kriegt.

Die Voraussetzung in meinem Falle ist, dass auf dem Server das Feature "Desktopdarstellung" installiert ist.

Zitat:


1 ) Find a copy of Windows Media Connect 2.0, this is no longer provided
my MS but can still be found around the web. Another place you could
potentially find it is in the file umupnp.exe on the Windows Home Server
installation media.

2 ) Now out of the box this won't install on
Server 2008, so don't bother trying, you need to extract the files from
the archive. I used Winrar, other archiving tools will do it too.

3 ) Create a folder, for example C:\Program Files\Media Connect (I'll assume you used this folder for future examples)

4 ) Copy the following 3 files which were extracted from the archive
mentioned in the last step into your new folder: wmccds.exe,
wmccfg.exe, wmcsci.dll

5 ) Run regsvr32 "C:\ProgramFiles%\Media Connect\wmcsci.dll"

6 ) Run "C:\ProgramFiles%\Media Connect\wmccds.exe" -installwithfiles
(This is an undocumented feature of Media Connect which installs the
service without paying attention to pesky details like OS version).

7 ) Run sc config "WMConnectCDS" depend= none

8 ) Run sc config "WMConnectCDS" depend= upnphost/HTTP (These 2 commands
are essentially an easy way to remove the HTTPFilter service dependency
which does not exist on Server 2008. It's functionality now resides in
HTTP, I could of done this from the registry as well but in my
experience that requires a reboot)

9 ) Enable the SSDP Discovery Service by setting it to manual startup from the GUI or using sc config "SSDPSRV" start= demand

10 ) Enable the UPNP Host Device Service by setting it to manual startup from the GUI or using sc config "upnphost" start= demand

11 ) Run wmccfg.exe and do the initial setup.



---------------

Man nehme also besagte Software die sich Windows Media Connect 2.0 nennt und installiert diesen nach Anleitung (Zitat). Nach ein paar Kleinigkeiten - z.b. dass mein Rechner permanent nicht reingelassen wurde - funktionierte das ganze dann doch. Ein Reboot des Clients tut immer gut b1.

Was man noch anmerken sollte ist, dass nach der Anleitung noch ein paar Dienste manuell gestartet werden sollten. Ich habe diese auch gleich auf automatischen Start gesetzt.

Das sind die Dienste...

- SSDP-Suche
- uPnP Gerätehost
- Windows Media
- Windows Media Connect-Dienst

Später läuft das ganze dann so, ohne das eine Software gestartet werden muss. Die Konfigurationskonsole braucht man eigendlich nur zur einmaligen Einrichtung bzw. um die Clients zu verwalten, was aber sehr selten sein sollte.

Die Geräte, die sich an dem Mediaserver anmelden per Player oder ähnliche Software kann man verweigern, zulassen und entfernen. Die Einstellung "Immer neue Geräte Zulassen" erleichtert die Aktion zur Verwaltung der Clients. Auch kann man die Freigegebenen Ordner so konfigurieren, dass einzelne bei einem einzelnen Client nicht aufgelistet werden. Beispiel: Ich sage der Option vom Ordner "Musik", dass der Client "BluRay Player" diesen nicht angezeigt bekommen soll.

Ich habe jetzt per Windows Media Connect Medienordnerfreigaben, wo DLNA Fähige Geräte - in meinem Fall also Rechner mit dem Windows Media Player, ein BluRay Player oder auch mein Android Tablet mit passenden App - auf den Server zugreifen und die Ordnerinhalte auflisten lassen. Man sucht sich sein Medium aus und ruft es auf. Man kann sowas durchaus Medium onDemand nennen. Funktioniert prächtig das ganze. MPEG Videos werden wunderbar übertragen und puffern artig. AVIs, so habe ich den interessanten Effekt, werden erstmal vollständig zum Gerät übertragen - also keine Pufferung, gleich volles Rohr. Hmm b2

Ansonsten noch... der BluRay Player stellt sich bei MP3 Dateien quer "Format wird nicht unterstützt" b2 Warum kann Sony nicht mal vernünftige Firmwares für seine Geräte raus bringen?


*DLNA Zertifizierte Geräte wie z.b. BluRay Player oder Fernseher mit Netzwerkanschluss - oder aber auch der simple Windows Media Player - können auf solche Server zugreifen und Medien wie Musik und Videos abspielen



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Lamda
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 BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2012 15:13    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

und warum gleich alles neu und nicht einfach eine Mirror Platte via Raid einbinden?

weiterhin solltest du auf jedenfall deine kabel getrennt nach informationskabel und Stromführende kabel an die gehäuse seite pinnen.
der CPU Lüfter würde ich auf jedenfall um 90° drehen, so wie er jetzt eingebaut ist, zieht der entweder die warme luft vom Netzteil oder bläst die eigene warme luft in das netzteil. beides ist gerade beim serverbetrieb mist.

überlege dir ein lüfterdesign, dass irgendwie an einer seite die luft reingeht und an der anderen seite die luft rausgeht. dabei sollten (grob) festplatten, speicher, CPU und die kühler vom Mobo in diesem Luftstrom kiegen. Alles andere Dicht machen (unbenutzte lüfteröffnungen, slots, whatever) und wenn du in bastellaune bist, noch luftleitbleche einbauen.

und lass dir gar nicht einfallen auf dem Server illegale Daten zu lagern, die Situation verschärft sich von Jahr zu Jahr was das Strafmaß und die verfolgungsmöglichkeiten angeht (gerade in de haste schnell eine Abmahnung am Hals, die immer weniger abzuschmettern geht)

Lamda

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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius
Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

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Gigabyte
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 BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2012 15:27    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

eine gute frage... ich glaube ich hab einfach spass am basteln tongue

nee, mal im Ernst - ich wollte schon gerne meine Daten im RAID5 laufen lassen, damit ich etwas sicherheit habe, wenn mir eine Festplatte wegstirbt und dazu noch etwas mehr Speicherplatz. Beim Mirroring habe ich ja bei 2x 1TB auch nur 1 Terra Speicher - und Produziert die Haupt HDD fehler, werden diese gleich mit gespiegelt.

So oder so haben jede RAID varianten seine vor- und nachteile.

Backups werden aber trotzdem gemacht auf eine externe HDD.

Komplett neue und große HDDs ala 2TB > kamen nicht in Frage, da momentan utopisch teuer.

Der Gedanke ein fertiges NAS zu kaufen war auch nicht drin - zu eingeschränkt.

Edit zum Rest:

Illegale Daten kommen mir so oder so nicht drauf. Einzig das meiste was Platz weg nehmen wird, sind einmal die Arbeitsdaten von meinem Vater wenn überhaupt und Bilder, sowie auch Aufzeichnungen ausm Fernsehen wie Dokus, die meine Eltern gerne mal aufzeichnen. So oder so wollte ich ein bisschen mehr Platz haben - man weis ja nie ^^

Das Lüfterdesign ist vielleicht auf den ersten Blick unglücklich gewählt, ist aber so...

von vorn gesehen links gibts ein Platz für einen 120er Lüfter, momentan nicht eingebaut. Ansonsten zieht der 80er und der CPU Lüfter die Luft durch das Loch. Der Lüfter von der Backplane bläst luft zum CPU Kühler, dieser wiederrum wirbelt den zum NT rum... hmm Ja ok, den sollte ich vielleicht doch drehen - nur 90° nach links finde ich etwas doof, da ja dahinter keine Abluftmöglichkeit besteht. Höchstens 180° in Richtung des 80er Lüfters
Ich war mich zu dem Zeitpunkt nicht so sicher biggrin

Die Festplatten werden aber, wie oben schon geschrieben, durch die Backplane mit Lüfter gekühlt.

Edit2: warum gleich komplett andere Hardware ist darin begründet, weil ich eine CPU mit Intel VT brauche. Die habe ich, das alte Board unterstützt den nicht. Desweiteren habe ich mit dem jetzigen Board auch 6x Sata... hat das alte Board auch nicht und onboard grafik - also byebye alte pci grafikkarte

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_Viktor_
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 BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2012 11:15    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

Interessanter Beitrag, so etwas ähnliches hatte ich als Datengrab (natürlich nicht im wörtlichen Sinne) auch in der Planung.

Ich hätte aber noch einige Anmerkungen zu machen und würde die gerne zur Diskussion stellen. Mir geht es hier primär um die Aspekte Datensicherheit und Backup.

Du hast also, so wie ich das sehe, ein Software-RAID 5 mit 4 identischen Platten aufgesetzt. Serverbetriebssystem lagert auf einer eigenen kleinen Platte. Du hast ein RAID 5 gewählt, weil du den Ausfall genau einer Platte "abfangen" möchtest. Es darf also eine Platte ausfallen, die dann durch eine neue Platte ersetzt werden muß, deren Größe mindestens so groß, wie die ausgefallene sein muß. Das RAID sollte dann in der Lage sein, den Ursprungszustand zu rekonstruieren.

Wenn es um Datensicherheit geht, muß man sich im Prinzip sicher sein, daß alles so funktioniert, wie man sich das so in der Theorie vorstellt. Daß Theorie und Praxis voneinander abweichen können, hat wohl schon jeder am eigenen Leib erfahren.

Da ein RAID-Verbund eigentlich immer ein relativ fragiles Gebilde ist, sollte man unbedingt testen, ob alles so funktioniert, wie man sich das wünscht, um später lange Gesichter zu vermeiden. Dein RAID ist nämlich an mehreren Stellen gefährdet, deren Ausfallpotential unterschiedlich ist und deren Auswirkungen sich jeweils anders gestalten.

Kleiner Einschub: sehr löblich, daß du schon selbst weißt, daß ein RAID kein Backup ersetzt!

Falls du dein RAID auf Herz und Nieren prüfen willst, dann mache vorher ein Komplettbackup und sorge dafür, daß keine neuen wichtigen Daten auf deinen Fileserver kommen, die ggf. verloren gehen könnten.

1. Eigentlich banal: funktioniert die Wiederherstellung aus dem Backup des Fileservers. Ein Komplettbackup des Fileservers schließt das Betriebssystem und das Datengrab mit ein. Es sollte in der Lage sein, ein "bare metal restore" zu gewährleisten. Nicht wirklich leicht zu testen, wenn man sein laufendes System nicht gefährden will. Schließlich könnte sich zeigen, daß das Wiederherstellen nicht funktioniert und dann steht man "oben und unten ohne" da... letztlich aber unverzichtbar dies getestet zu haben.

2. Verkraftet dein RAID in der Praxis tatsächlich den Ausfall einer Festplatte. Kann man relativ gefahrlos testen, wenn man den SATA-Stecker einer Platte abzieht, während der Server nichts zu tun hat. Man kann dann auch gleich testen, wie das System den Ausfall bemerkt und ggf. meldet (Email, SMS, ...).
Vor dem Wiedereinstöpseln der Festplatte sollte der Server ggf. ausgeschaltet werden. Die abgeklemmte Festplatte sollte komplett gelöscht werden, man simuliert ja das Einsetzen einer neuen Festplatte, um den RAID-Schaden zu beheben. Der Server sollte dann die "neue" und leere Platte wieder ins RAID integrieren. Der RAID-Rebuild dauert seine Zeit...

3. Essentiell für das RAID sind die sogenannten RAID-Metadaten, in denen gespeichert ist, wie das RAID aufgebaut ist. Ich bin momentan nicht im Bilde, wo diese Daten überall gespeichert sind. Auf jeder der RAID-Platten, in der Registry des Betriebssystems, etc. pp.
Werden diese Daten beschädigt oder gehen verloren, dann besteht größte Gefahr für das RAID. Es ist nämlich keineswegs sicher, daß es dann einfach wiederhergestellt werden kann. Schon garnicht von alleine...

4. Was passiert, wenn die Platte abraucht, wo das Serverbetriebssystem drauf ist? Läßt sich das RAID dann auch wiederherstellen? Dies entspräche dem Ersetzen der kleinen BS-Platte und einer Neuinstallation bzw. einem Restore aus dem letzten Backup, der vielleicht nicht so aktuell ist, wie es beim Testen der Fall ist.

5. Dein Mainboard (MB) könnte ausfallen. Du solltest dokumentiert haben, welche Platte in deiner SATA-Backplane an welchem Mainboard-SATA-Port hängt. Möglicherweise ist Win Server 2008R2 da pingelig.
5a. Du kannst das MB durch ein identisches ersetzen. Wenn man die Verkabelung identisch wiederherstellen kann, dann sollte es ohne Probleme genauso weitergehen wie vorher.
5b. Ein identisches MB ist nicht mehr zu beschaffen, aber du installierst ein ähnliches, das natürlich mindestens die gleiche Anzahl an verwendeten SATA-Ports wie beim alten hat. Dem Server 2008R2 wird man das neue MB wohl schmackhaft machen können, insbesondere, wenn es von der grundsätzlichen Ausstattung sehr ähnlich oder nahezu identisch ist. Wenn man die SATA-Verkabelung analog wiederherstellen kann, dann sollte das RAID immer noch funktionieren. Heikel könnte sein, was der RAID-Software-Controler macht, wenn man sich mal verstöpselt. Wird nur gewarnt oder fängt der gleich einen RAID-Umbau an?
Sehr undankbar und aufwendig zu testen.

6. Läßt sich das RAID problemlos und sicher erweitern? Deine Backplane ist natürlich voll, schon klar. Aber Fileserver sind in der Regel immer (irgendwann) zu klein.

7. Ist die vermeintliche Ausfallsicherheit eines RAID5 wirklich notwendig? Je nach Häufigkeit eines vollständigen Backups könnte es ein, daß ein RAID5 nicht wirklich notwendig ist. Aber meine persönliche Erfahrung mit der Erstellung von vollständigen Backups spricht eher nicht dafür, es sei denn man hat eine luxuriöse Backup-Infrastruktur, von der man nur träumen kann.

Wirkliche Datensicherheit ist ein komplexes Ding. Ich habe bewußt Aspekte angesprochen, bei denen man sich fragen kann, ob dies wirklich berücksichtigt werden muß oder nicht. Das hängt aber entscheidend von der Wichtigkeit der zu sichernden Daten ab und dies muß jeder selbst prüfen. Unverzichtbare Daten müssen eben anders behandelt werden, als Daten, deren Verlust zwar ärgerlich aber kein existentielles Problem ist.

Manche Dinge im Zusammenhang mit einem RAID-Verbund lassen sich auch in kleinerem Maßstab in einer virtuellen Maschine testen. Alles halt wesentlich kleiner, es kann aber fast alles simuliert und getestet werden. Es darf dann vielleicht ungeprüft angenommen werden, daß alles, was im "kleinen" RAID funktioniert hat auch im "großen" funktionieren wird.

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 BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2012 11:51    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

Ach ja, kleiner Nachtrag: bei einem RAID-Verbund würde ich wohl einmal im Monat die "Gesundheit" der Platten mit einem SMART-Selbsttest checken. Ich habe noch keine Erfahrung, ob und wie der Server 2008R2 im Zusammenhang mit einem Software-RAID diese Dinge "beobachtet".
Die Interpretation der SMART-Parameter ist nicht ganz einfach, insbesondere, wenn es darum geht, den Ausfall einer Platte überhaupt und rechtzeitig vorher zu erkennen (nicht immer möglich). Der schleichende Tod einer Platte läßt sich in manchen Fällen aber schon gut erkennnen.
Besondere Aufmerksamkeit sollte folgenden Parametern geschenkt werden:
Reallocated Sector Count
irgendwas mit "pending reallocated sector": hier wird festgehalten wieviele Sektoren, die Probleme bereiten, noch darauf warten, ersetzt zu werden

Daß eine Platte Sektoren meldet, die ersetzt wurden oder ersetzt werden müssen, ist nicht unbedingt schlimm, muß aber beobachtet werden. Wie verändert sich der Zustand? Verschlimmert sich die Situation? Wie interpretiert die Platte selbst anhand der skalierten SMART-Werte die Situation.

Leider ist die eindeutige Interpretation wirklich nicht einfach, da die Plattenhersteller manche Dinge (auch bei den standardisierten SMART-Parametern) unterschiedlich interpretieren. Hier ist Augenmaß erforderlich und ggf. gründliche Einarbeitung in das Thema SMART.


Zum Thema Stromverbrauch: die von dir angegebenen 40 Watt sind die Leistung, die tatsächlich "idle" gezogen wird (also schon um den Wirkfaktor korrigiert)? Macht mindestens 350 kWh, wenn die Kiste durchläuft...
Ich war ein bißchen überrascht, denn ich hätte etwas mehr erwartet (nur so aus dem Bauch heraus), denn ich hatte nicht den Eindruck, dein System wäre auf niedrigen Stromverbrauch optimiert.

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 BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2012 16:01    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

Es ist schon zu sehen, dass man Gleichgesinnte findet smile

Zitat:
1. Eigentlich banal: funktioniert die Wiederherstellung aus dem Backup des Fileservers. Ein Komplettbackup des Fileservers schließt das Betriebssystem und das Datengrab mit ein. Es sollte in der Lage sein, ein "bare metal restore" zu gewährleisten. Nicht wirklich leicht zu testen, wenn man sein laufendes System nicht gefährden will. Schließlich könnte sich zeigen, daß das Wiederherstellen nicht funktioniert und dann steht man "oben und unten ohne" da... letztlich aber unverzichtbar dies getestet zu haben.


Eine komplettwiederherstellung vom OS ist schon in Planung. Ein komplett Backup bin ich auch noch am planen. Dafür verwende ich die Windows Server Sicherung, die mir die ganzen Sachen als Backup in eine sog. VHD packt. Damit ist es möglich, später per Windows Sicherung wieder zurückzusichern. Für das OS auch ein Vorteil: per Windows Wiederherstellungsfunktion kann ich das OS wieder zurücksichern.

Für die normalen Backups (ob Wöchentlich oder alle zwei Tage, ich weis es nicht, wie genau ich das mache) möchte ich das Programm "Cobian Backup" verwenden. Dies macht praktisch ein "xcopy" von allen Daten auf das Backupmedium - in dem Fall eine Externe Festplatte mit momentan 1 Terra. Somit hat man die möglichkeit, 1zu1 an die Daten dran zu kommen, ohne ein Programm anwenden zu müssen.

Erfahrungen mit dem Programm habe ich schon einige gesammelt. Funktioniert 1a!

Man kann sogar angeben, dass eine Mail gesendet wird mit den Protokollen der Sicherungen.

Zitat:
2. Verkraftet dein RAID in der Praxis tatsächlich den Ausfall einer Festplatte.


Dies hatte ich schon in mehreren Szenarien getestet. Einmal in Anfängen der Planung in einer VM mit mehreren 2GB Virtual HDs zu nem RAID5 Verbund. Dort hatte ich eine Festplatte "ausfallen" lassen und durch eine neu erstellte Virtual HD wieder zum laufen gebracht. Das Rebuild funktionierte wunderbar. Server 2008R2 meldete eine HD, die Offline war. Durch eine neue ersetzt - rechtsklick auf das RAID, Verbund Reparieren, neue HDD auswählen und los gehts mit dem Rebuild. Also das funktioniert von der Software Seite schonmal. Das zweite Szenario war an einem alten FileServer, der mit einem 2008R2 umgehen konnte und ein paar 80er Sata Platten drin hatte. Funktionierte auch tadellos.

Zitat:
3. Essentiell für das RAID sind die sogenannten RAID-Metadaten, in denen gespeichert ist, wie das RAID aufgebaut ist. Ich bin momentan nicht im Bilde, wo diese Daten überall gespeichert sind. Auf jeder der RAID-Platten, in der Registry des Betriebssystems, etc. pp.
Werden diese Daten beschädigt oder gehen verloren, dann besteht größte Gefahr für das RAID. Es ist nämlich keineswegs sicher, daß es dann einfach wiederhergestellt werden kann. Schon garnicht von alleine...


Soweit ich das aus mehreren Quellen (Ausbilder, Administrator, Microsofts Technnet) erfahren konnte, sind die Metadaten auf den Festplatten gespeichert, die im RAID Verbund sind.

Zitat:
4. Was passiert, wenn die Platte abraucht, wo das Serverbetriebssystem drauf ist? Läßt sich das RAID dann auch wiederherstellen? Dies entspräche dem Ersetzen der kleinen BS-Platte und einer Neuinstallation bzw. einem Restore aus dem letzten Backup, der vielleicht nicht so aktuell ist, wie es beim Testen der Fall ist.


Da liegt der Vorteil beim SoftwareRAID unter 2008R2... stirbt mir der Server vom OS her weg, kann ich das RAID immernoch in einen Windows 7 Rechner einbinden ohne probleme.

Zitat:
5. Dein Mainboard (MB) könnte ausfallen. Du solltest dokumentiert haben, welche Platte in deiner SATA-Backplane an welchem Mainboard-SATA-Port hängt. Möglicherweise ist Win Server 2008R2 da pingelig.
5a. Du kannst das MB durch ein identisches ersetzen. Wenn man die Verkabelung identisch wiederherstellen kann, dann sollte es ohne Probleme genauso weitergehen wie vorher.
5b. Ein identisches MB ist nicht mehr zu beschaffen, aber du installierst ein ähnliches, das natürlich mindestens die gleiche Anzahl an verwendeten SATA-Ports wie beim alten hat. Dem Server 2008R2 wird man das neue MB wohl schmackhaft machen können, insbesondere, wenn es von der grundsätzlichen Ausstattung sehr ähnlich oder nahezu identisch ist. Wenn man die SATA-Verkabelung analog wiederherstellen kann, dann sollte das RAID immer noch funktionieren. Heikel könnte sein, was der RAID-Software-Controler macht, wenn man sich mal verstöpselt. Wird nur gewarnt oder fängt der gleich einen RAID-Umbau an?
Sehr undankbar und aufwendig zu testen.


Auch hier der Vorteil vom SoftwareRAID unter 2008R2 - neues OS und RAID einbinden. Das einzige, was ich noch nicht getestet hatte war, wie sich das SoftRaid bei unterschiedlichen Sata Controllern powered by Intel verhält. Es gibt ja soweit ich weis unterschiede bei den Sata Controllern in den Intel Chipsätzen.

Ersatz kann man sich bei Gelegenheit noch beschaffen. Das Board, was ich im Einsatz habe, wurde bis letztes Jahr noch in großen Mengen produziert.

Zitat:
6. Läßt sich das RAID problemlos und sicher erweitern? Deine Backplane ist natürlich voll, schon klar. Aber Fileserver sind in der Regel immer (irgendwann) zu klein.


Da habe ich leider nicht viel zu herausgefunden, ob sich das RAID mit mehr bzw. größeren HDDs erweitern lässt. Da brauche ich mir (noch) keine Gedanken zu machen, denn mit rund 2,7Terra Speicherplatz kann ich erstmal gut rangieren.

Trotzdem ein interessanter Aspekt, der noch erforscht werden muss.

[CODE]7. Ist die vermeintliche Ausfallsicherheit eines RAID5 wirklich notwendig? Je nach Häufigkeit eines vollständigen Backups könnte es ein, daß ein RAID5 nicht wirklich notwendig ist. Aber meine persönliche Erfahrung mit der Erstellung von vollständigen Backups spricht eher nicht dafür, es sei denn man hat eine luxuriöse Backup-Infrastruktur, von der man nur träumen kann. [/QUOTE]

Da scheiden sich die Geister - ja auch bei mir selbst. Ich hatte überlegt, die einfache Methode anzuwenden und mir nur eine weitere baugleiche HDD zu beschaffen und dann einen auf RAID1 zu machen. Andererseits gings gleich in Richtung fertiges NAS, wo nur noch die Platten rein brauchen. Das, was ich mir jetzt zusammengeknipst habe, ist praktisch wie ein fertiges NAS. Die arbeiten ja auch auf SoftwareRAID basis. Nur ich habe den Vorteil, dass ich mit der Gerät noch mehr machen kann.

ein RAID5 war die Überlegung nacher, da ich gerne eine defekte HDD abfangen möchte, ohne das gleich das ganze RAID sterben geht. OK, beim Mirroring bleibt da auch noch eine HDD am Start.

------------------

Zitat:
Ach ja, kleiner Nachtrag: bei einem RAID-Verbund würde ich wohl einmal im Monat die "Gesundheit" der Platten mit einem SMART-Selbsttest checken. Ich habe noch keine Erfahrung, ob und wie der Server 2008R2 im Zusammenhang mit einem Software-RAID diese Dinge "beobachtet".
Die Interpretation der SMART-Parameter ist nicht ganz einfach, insbesondere, wenn es darum geht, den Ausfall einer Platte überhaupt und rechtzeitig vorher zu erkennen (nicht immer möglich). Der schleichende Tod einer Platte läßt sich in manchen Fällen aber schon gut erkennnen.
Besondere Aufmerksamkeit sollte folgenden Parametern geschenkt werden:
Reallocated Sector Count
irgendwas mit "pending reallocated sector": hier wird festgehalten wieviele Sektoren, die Probleme bereiten, noch darauf warten, ersetzt zu werden


Der Status des RAIDs wird einmal in der Datenträgerverwaltung angezeigt und in den Eventlogs. Benachrichtigt werde ich also nicht - obs eine Funktion in den Windows Boardmitteln gibt, kann ich nicht sagen. Die SMART Werte checke ich immer wieder mal mit Everest.

Zitat:
Zum Thema Stromverbrauch: die von dir angegebenen 40 Watt sind die Leistung, die tatsächlich "idle" gezogen wird (also schon um den Wirkfaktor korrigiert)? Macht mindestens 350 kWh, wenn die Kiste durchläuft...
Ich war ein bißchen überrascht, denn ich hätte etwas mehr erwartet (nur so aus dem Bauch heraus), denn ich hatte nicht den Eindruck, dein System wäre auf niedrigen Stromverbrauch optimiert.


Ja, da war ich auch erstaunt. Das Netzteil ist zwar schon etwas betagt, aber effizient. Das habe ich damals noch aus einem NT4 Server ausgebaut wink

Bleibt noch zu sagen, dass die nächste Anschaffung eine kleine USV ist. Somit kann der Rechner, sollte ein Stromausfall kommen, ohne probleme einen gemütlichen Shutdown machen.

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 BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2012 18:25    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

Noch mehr interessante Informationen! OK, dann kann ich mir einige ausstehende Test sparen.

Für komplette und inkrementelle Backups habe ich Acronis True Image Workstation benutzt. Vor Jahren war das imagebasierte Backup einfach bequem und vorallem einigermaßen schnell, nervte also nicht, mit der angenehmen Folge, daß man es öfter mal gemacht hat.

Lange habe ich das praktisch täglich gemacht: inkrementelles Backup der Windows-Partition. TrueImage war so "schlau" erst ein vollständiges Backup zu erstellen, wenn keins existierte, ansonsten wurde ein inkrementelles Backup mit entsprechend geringes Platzbedarf erstellt. Das ging so 2-3 Wochen, dann wurde ein neues vollständiges Backup gemacht, wo dann wieder inkrementelle folgten. Die laufende und davorliegende Generation solcher Backups habe ich aufgehoben, die davor entstandenen Generationen wurden gelöscht. So konnte für ca. 40-60 Tage der Zustand tagesaktuell wiederhergestellt werden (getestet!). Daneben hatte mein System zwei SATA-Wechselrahmen, wo zwei Platten reinkamen, die als Stripeset oder JBOD ein Komplett-Imagebackup aller Partitionen aufnahmen. Dieses Backup dauerte wesentlich länger und wurde daher vielleicht einmal im Monat gemacht. Dazu habe ich auch zwei Plattensets verwendet, also zwei mal zwei Platten, so daß das Erstellen eines Komplettbackups das letzte nicht überschrieb. Das letzte Komplettbackup lagerte auch nicht in meiner Wohnung. Und nein, ich bin nicht irre: es ging darum, für mich unersetzliche Daten sicher zu sichern, dazu gehört auch die Berücksichtigung der Fälle Wohnungseinbruch, Feuer, Wasserschaden.

Mittlerweile wächst das zu sichernede Datenvolumen leider zu schnell an, wenn man die Daten nicht sinnvoll einteilt und entsprechend ablegt: laufendes System plus unverzichtbare Daten; nice to have aber notfalls verzichtbar; verzichtbar, weil leicht wiederzubeschaffen.
Diese grobe Einteilung erfordert unterschiedliche Backupstrategien, kann aber das zu sichernede Volumen auf ein erträgliches Maß reduzieren, für das man besonderen Aufwänd tätigen müßte, wenn man es "sicher" sichern wollte.

Wenn mehere Windows-Rechner mit mehr oder weniger identischen Betriebssystem zu sichern sind, wie es in einer Familie oder Firma gerne vorkommt, wäre ein Backup-System wünschenswert, das identische Dateien oder Datenblöcke nur einmal im Backup speichert (Stichwort: Deduplizierung). Der alte Windows Home Server hat das gemacht, der neue Windows Home Server macht das leider, glaube ich, nicht mehr. (Überhaupt waren anscheinend eine große Zahl von Anwendern nicht sehr amüsiert, daß Winzigweich die Drive Extender Technik des alten Home Servers begraben hat, das war ein interessanter Kompromiß zu den herkömmlichen RAID-Verbünden! Schade, schade...)
Deduplizierung ist leider eher professionelleren Produkten zuzuordnen und dann ist Geschwindigkeit bei normaler privater Ausstattung ein ziemliches Problem.

Denn: nichts nervt mehr, wenn das Backup ewig dauert! Dann wird's nämlich nicht gerne und möglicherweise zu selten gemacht.

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 BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2012 18:31    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

Noch ein Vorteil von VHD-Komplettsicherungsdateien: man kann die ins Windows-Bootmenü wie eigene Partitionen einbinden und sogar davon booten (geänderte Datenblöcke können in separate VHD-Dateien umgeleitet werden). Das eröffnet interessante Möglichkeiten, aber dazu habe ich nur Literatur und es noch nicht selbst getestet.
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 BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2012 20:26    Titel: [Projekt] Home-Server Antworten mit Zitat Back to top

_Viktor_ hat folgendes geschrieben:
Noch ein Vorteil von VHD-Komplettsicherungsdateien: man kann die ins Windows-Bootmenü wie eigene Partitionen einbinden und sogar davon booten (geänderte Datenblöcke können in separate VHD-Dateien umgeleitet werden). Das eröffnet interessante Möglichkeiten, aber dazu habe ich nur Literatur und es noch nicht selbst getestet.


das so oder so - virtuelle Datenträger find ich einfach geil biggrin

Mit Acronis habe ich auch schon gute erfahrungen gemacht, aber ich setze erstmal auf die 1zu1 sicherungsmethode mit Cobian Backup wink

Momentan ist das Sichern aller daten noch einfach, da diese nicht mal 200GB belegen. Zähle ich die CAD und Bürosachen vom Vattern dazu, komme ich schon auf etwa 600GB. Momentan reicht eine 1 Terra HDD, es soll aber noch eine dazu kommen. Dafür nutz ich erstmal ne 640er HDD zusätzlich.

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