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Chris97
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 BeitragVerfasst am: Do Nov 09, 2017 07:24    Titel: Setups Nachfrage Antworten mit Zitat Back to top

Tipps für den 2010 wären wirklich gut, Spaß macht er auf jeden fall biggrin
Ist halt leider mit Standard Setup schwer zu beherrschen Rolling Eyes

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Lamda
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 BeitragVerfasst am: Do Nov 09, 2017 12:17    Titel: Setups Nachfrage Antworten mit Zitat Back to top

Für den Porsche gibts noch weniger als bei anderen fahrzeugen einen heiligen Gral. Man sollte hier je nach fahrstil zwischen Pest und Cholera wählen.
Entweder mache ich ihn Hochbeiniger, weicher und mit mehr zusatzfederlänge, dann bricht einem nicht gleich das heck weg, er reagiert dadurch aber unheimlich langsam.
Oder ich mache ihn tief und hart, dann fährt er knackig und bricht aber ständig aus
das wichtigste für das handling ist, durchdrehende räder zu vermeiden

im gegensatz zu den älteren GT3 lässt sich die 2010er variante soweit auf asphalt zähmen, dass man rallies fehlerfrei beenden kann und dabei noch auf einem mittelmäßigem R5 niveau mithält. auch ein driftendes heck bedeutet zwangsläufig nicht, dass man abfliegt, das ist durchaus kontrollierbar. den boden macht man dabei durch die ungeheuere Beschleunigung gut.
Auf schotter lässt man immer federn, da gilt es hauptsächlich die kraft im zaum zu halten

vorwort beendet, was meinst du mit ruhig auf der Hinterachse. womit hast du generell ein problem?

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Penny_Menny
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 BeitragVerfasst am: Do Nov 09, 2017 19:07    Titel: Setups Nachfrage Antworten mit Zitat Back to top

Danke für das kurze vorwort! Mein Grundsätzliches Problem liegt darin, dass ich den Porsche in schnellen Kurven ruhiger bekommen möchte, ich habe das Gefühl dass mich das Heck ständig überholen möchte. Diff hab ich auf 45/0 und Vorspannung auf 100, Stabi hinten auf 0 und Zusatzfeder 10mm länger gemacht und ein paar Klicks weicher. Trotzdem ist es teilweise noch ziemlich extrem, auf WPs wie Bisanne klappt das eigentlich bis jetzt ganz gut, aber gerade auf den CZ Wps ist das noch ein echtes Problem naja Könnte man es mit der Spur in den Griff bekommen? Hab mich da noch nicht dran getraut
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Lamda
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 BeitragVerfasst am: Fr Nov 10, 2017 01:35    Titel: Setups Nachfrage Antworten mit Zitat Back to top

45 erscheinen mir recht viel, ich meine dass ich so um die 30 liege

10mm länger als was ? sorry, ich habe so viel an dem setup rumgestrickt, dass ich dir nicht mehr sagen kann was die default werte sind

die zusatzfeder ist bei mir sehr lang (ich glaub 160mm) und so eingestellt, dass das fahrzeug in den kurven nicht schwammig wird.

die stabis habe ich hinten härter geschraubt, ein driftendes heck macht mir keine angst, solange ich die möglichkeit habe, es zu kontrollieren. bei 0 reagiert das auto lahm und somit kommt die gegenreaktion vom Lenkrad sehr (bzw. zu ) spät an.

ich denke den größten erfolg kann man erzielen, wenn an den dämpfern schraubt. hier muss man aber echt ausbalancieren durch ausprobiere. beim schnellstoß habe ich recht hohe werte , so dass er er sich prinzipell steifer anfühlt. zu hohe werte führen zum typischen hoppeln, zu niedriege zum schaukeln bzw zähem verhalten.

wie erwähnt, die durchdrehenden räder sind oft das hauptproblem, ich fahre mit mittlerem getriebe, weeil seelbst im 4. gang (bei höheren vorspannungswerten) die räder sehr schnell durchdrehen und somit rutscht dir der hintern weg.

für das fahren selbst muss du alles über bord werfen was du gelernt hast. der P hat viel Gewicht auf der HA und böse viel muckies. das sorgt nicht gerade für stabile verhältnisse.

Tip 1. immer bei kurven langsamer rumfahren als du es gewohnt bist, du holst am meisten auf den geraden rausje zeitiger du ohne durchdrehende räder beschleunigen kannst um so besser.

Tip 2. Bergab immer dreifach vorsichtig, das heck neigt hier dazu "leicht" zu werden -> rotierende räder -> heck rutscht

Tip 3. nicht volle möhre aufs gas treten, imm mit dem gas spielen. sobald du am motor hörst die räder sind am rotieren runter vom gas

Tip 4. Bremsbalance einstellen, eine zu hohe bremskraft hinten sorgt auch für instabilität (auch wenn die räder nicht blockieren kann die schleifende bremse auch schon das heck nervös machen.

prüfe nochmal genau bei welcher situation du die meisten probleme hast. bei hauptsächlich schleifender bremse bzw motorbremse würde ich die diff einstellung für bremse doch etwas höher stellen, das macht das dann doch stabiler.

beim Beschleunigen im kurvenbereich wirkt sich eine zu hohe vorspannung auch negativ aus, insbesonders wenn mein keinen feinfühligen gasfuss hat

ich hoffe das hat dir etwas geholfen, wenn nicht müsstest du das problem etwas genau beschreiben

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WorkerBee
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 BeitragVerfasst am: Sa Nov 11, 2017 06:49    Titel: Setups Nachfrage Antworten mit Zitat Back to top

Nun, generell gilt:

Wenn ich mein Fahrwerk so einstelle, dass das Auto auf meine Lenkbewegungen flott und zackig reagiert, dann gilt das auch umgekehrt und wird zum Bummerang, wenn von außen eine Störung kommt (Bodenwellen, Schlaglöcher).

Jetzt mal auf die Hinterachse (HA) bezogen, die gefühlte Beherrschbarkeit wird durch straffe Einstellungen erstmal besser. Sobald jedoch ein Schlagloch oder sowas in der Kurve durchfahren wird, dann wird die HA genau so zackig reagieren, und ist nur noch sehr schwer zu fangen, zumindest mit "normalen" Lenkradeinstellungen (Drehbereich).

Wie Röhrl schon sagte: "Wenn du es im Hintern spürst, ist es doch schon viel zu spät! Du musst wissen was passiert, bevor es passiert, nur so bist du schnell."

Bei den Dämpfern stelle ich mit Schnellstoß/-zug nicht diese Reaktionsgeschwindigkeit ein.
Schnellstoß/-zug ist für die Schlaglöcher und Landungen nach Sprüngen.
Der normale Stoß/zug ist für die Dämpfung des Chassis zuständig, also die Bewegung des Aufbaus.
Sollte unmittelbar einleuchten, wenn ich den Aufbau zb. beim Slalom aufschaukle, dann werden die Dämpfergeschwindigkeiten sicherlich deutlich niedriger liegen als wie wenn ich durch ein Schlagloch brettere.

Zu den Hilfsfedern:
Wenn man die länger macht (Standard HA beim GT3 ist 35mm), dann macht die Feder nicht mehr bei 25mm Ausfederung auf, sondern schon früher. Heißt, man fährt eher mit der deutlich weicheren Haupt/Hilfsfeder Kombination als der Hauptfeder (wenn Hilfsfeder auf Block ist).
Wenn man das so macht und noch weiter verlängert, denn hat man quasi eine progressive Feder. Auch eine Philosophie, aber dann muss man sämtliche anderen Parameter (Längen + Dämpfung) auch anpassen, sonst ist es Grütze.
Vor allem im lowspeed Bereich hat man dann schon überkritische Dämpfung, wenn man hier den Standard lässt.

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