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Test der XBox Version

 
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Blackvoodoo
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 BeitragVerfasst am: Do Jul 22, 2004 15:33    Titel: Test der XBox Version Antworten mit Zitat Back to top

den Test gibts auf AreaXbox, und dank mir auch hier smile

Pflichtkauf für:
Simulations-Fanatiker mit Lenkrad im Schrank

Anspielbar für:
alle, die tatsächlich gedacht haben, Colin McRae wäre eine Simulation

Unspielbar für:
Arcade-Freaks, die RSC2 realistisch finden

Während vor einigen Jahren die Formel 1-Simulationen den wohl beliebtesten Teil im Rennspiel-Genre ausmachten, sind die Spiele zur Königsklasse mittlerweile ziemlich Out. Wesentlich beliebter hingegen scheinen die Umsetzungen des Rally-Sports zu sein, wie sonst ist es zu erklären, dass quasi jeder Publisher einen entsprechenden Titel anzubieten hat?

Nach jeder Menge Games im Genre der Ego-Shooter ist auch Ubisoft zu dem weisen Entschluss gekommen, endlich mal ein vernünftiges Rennspiel auf den Markt zu bringen. Ganz im Zeichen des ehrwürdigen Colin McRae hat auch Ubisoft sich einen ehemaligen Weltmeister der WRC geangelt und präsentiert mit Richard Burns Rally nun seine eigene Vorstellung eines perfekten Rally-Titels. Entwickelt wurde das Spiel von Warthog, welche dem Spiel wiederum im Auftrag von SCi Games Leben einhauchen. Letztere hatten ja bereits in der Vergangenheit mehrfach bewiesen haben, dass sie vernünftige Spiele entwickeln können.

Richard McRae

Nun haben Videospiel-Fans in den letzten Jahren das Gameplay der Colin McRae-Reihe kennen und lieben gelernt. Eine Simulation sei das Spiel, so waren sich Fans und Presse einig. An dieser Stelle ist es sicherlich nicht unser Ziel, die Qualitäten dieser hervorragenden Rennspiel-Reihe in Frage zu stellen. Colin McRae Rally ist und bleibt ein geniales Spiel mit perfekter Fahrphysik. Hat man jedoch ein paar Meter in Richard Burns Rally zurückgelegt, kann man das perfekte Gameplay der CMR-Serie nicht mehr als Simulation bezeichnen. Im Klartext: Richard Burns Rally ist ohne Wenn und Aber das bisher Simulations-lastigste und realistischste Rennspiel der Konsolengeschichte.

Diese Tatsache spiegelt sich in allen erdenklichen Faktoren wieder. So könnt ihr euren Boliden spätestens nach dem zweiten schweren Crash abstellen, da das Schadensmodell nicht nur optischer Natur ist, sondern auch physikalische Veränderungen mit sich bringt. Wer also zu oft Freundschaft mit der Botanik schließt, wird dementsprechend mit einem defekten Fahrzeug belohnt. Die Fülle an möglichen Defekten ist schier unglaublich. Mal funktioniert das Getriebe nicht mehr, ein anderes Mal hingegen fängt euer Motor an zu brennen. Oftmals stellt ihr hingegen das Fahrzeug freiwillig ab, da sich Schäden sofort auf das Fahrverhalten bemerkbar machen und das Jagen nach Zeitrekorden somit quasi unmöglich machen. Witziges Feature am Rande: Seid ihr ein wenig vom Weg abgekommen und kommt nicht mehr mit purer Motorkraft vom Fleck, könnt ihr auf Knopfdruck menschliche Hilfe herbeirufen. Ein paar kräftige Jungs sorgen dann dafür, dass euer Fahrzeug wieder Einsatzbereit auf der Strecke steht.

Für den Fall, dass ihr nicht nur extreme Schwerunfälle baut, sondern einfach überall kurz anstoßt, haben die Entwickler wie bereits erwähnt auch ein optisches Schadensmodell ins Spiel integriert. Dieses ist nicht minder beeindruckend als das physikalische Schadensmodell des Titels und kann sich ganz nebenbei erwähnt locker mit dem eines Rallisport Challenge 2 messen. Klirrende Scheiben und umher fliegende Frontspoiler sind also an der Tagesordnung.

Ich geb Gas, ich hab Spaß?

Bei der Steuerung setzt man allerdings auf altbewährtes. Mit den Schulter-Triggern gebt ihr gefühlvoll Gas bzw. bremst und mit den restlichen Buttons betätigt ihr die oftmals benötigte Handbremse oder aber entscheidet euch für eine der 3 Kameraperspektiven. Letztere sind allesamt gut zu gebrauchen, wobei die Cockpit-Perspektive wohl Profis vorbehalten bleibt. Wer bei einem solch realistischen Spiel allerdings Rally pur durchleben möchte, sollte zu einem Lenkrad greifen, da wohl nur somit eine perfekte Steuerung gewährleistet ist.

Auf Grund seines Realismus ist Richard Burns Rally bockschwer ausgefallen. Zwar stehen verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, doch bereits die unterste Schwierigkeitsstufe wird Anfänger vermutlich häufig dazu verleiten, ihr Pad in die nächste Ecke zu pfeffern. Natürlich ist ein derart schweres Spiel nicht unbedingt immer wirklich Spaßig. Und da wären wir auch beim wohl größten Problem des Titels. Realismus schön und gut, wenn man jedoch ein paar Stunden Eingewöhnungszeit benötigt, um zu lernen wie man eine stinknormale Kurve anzufahren hat, drückt das den eigentlichen Spielspaß gehörig nach unten.

Apropos lernen. Richard Burns Rally bietet eine ausführliche Rally-Schule, in der euch alle relevanten Dinge wie in etwa punktgenaues Bremsen näher erläutert werden. Es ist ratsam, diese Schulungen durchzuführen, da man ansonsten in den anderen Spielmodi kaum eine Chance haben wird. Wer sich jedoch für den Meister in Person hält, kann natürlich gerne auch direkt auf die anderen Spielmodi zugreifen. So habt ihr die Möglichkeit ein normales Rennen durchzuführen, eine Rally-Saison zu zocken oder aber auch die Richard Burns-Herausforderung zu bestehen. Aufgabe hierbei ist es, einem perfekt fahrenden Geist-Auto von Richard Burns hinterher zu fahren und letztendlich eventuell den aktuellen Streckenrekord zu brechen. Zwar ist dieser Modus nicht wirklich innovativ, da er im Endeffekt lediglich das bereits bekannte Geist-Konzept ein wenig modifiziert anbietet, spannend ist er aber allemal.

Da Richard Burns Rally eine knallharte Simulation darstellt, seid ihr immer allein auf der Strecke unterwegs. Einzige Ausnahme stellt natürlich der Multiplayer-Modus dar, bei dem ihr mit bis zu 4 Spielern gemeinsam auf Rekordjagd gehen könnt. Allerdings ist das realistische Gameplay nicht wirklich für einen derartigen Modus geeignet, da man bei Multiplayer-Partien wohl eher ein Arcade-lastiges Gameplay bevorzugt. Wirklich ärgerlich ist auch das Fehlen eines Xbox Live-Modus. Da die Konkurrenz in Form von Rallisport Challenge 2 oder aber auch Colin McRae-Rally 2005 einen solchen Modus bietet, lässt Richard Burns Rally diesbezüglich natürlich ordentlich Federn im Bezug auf die Langzeitmotivation. Immerhin dürft ihr jedoch eure Zeiten online stellen und euch auch die aktuellen Streckenrekorde einzelner Kurse anschauen.

Insgesamt führt euch euer Offline-Weg in 6 Länder, welche wiederum jeweils 6 Strecken zu bieten haben. Sicher, so manch anderes Rally-Spiel hat hier mehr auf dem Kasten. Doch bietet Richard Burns Rally die Option, sämtliche Kurse mit dynamischem Wetter zu fahren, was die Gegebenheiten eines einzelnen Kurses natürlich schlagartig ändern kann. Um euch auf das Wetter einzustellen, könnt ihr dann beherzt an den insgesamt 8 verschiedenen Kisten rumschrauben. Der Detailgrad beim modifizieren eures Wagens kann locker mit dem eines Gran Turismo mithalten und ist einsame Spitze. Anfänger dürften hierbei jedoch mehr als nur überfordert sein. Führt man alle Aspekte zusammen, ist Richard Burns Rally also definitiv ein Spiel für Rennspiel-Profis.

Der ultimative Lackanfall

Wer das Spiel nach sehr langer Einarbeitungszeit im Griff hat, kann sich an einer durchaus netten Grafik erfreuen. Vor allem die Fahrzeuge haben die Entwickler bravourös umgesetzt. So wurden zum Beispiel die Felgen sorgfältig ausgearbeitet und auch nette Spielereien wie eine aufgekratzte Windschutzscheibe werden vernünftig in Szene gesetzt. Wie es sich für ein modernes Rennspiel gehört, glänzen die Autos natürlich extrem. Der Lack zeigt sich also stets von seiner schönsten Seite. Dreckig wird euer Gefährt übrigens leider nicht, aber immerhin entdeckt ihr nach einer Zeit massive Kratzer oder Beulen in der Karosserie.

Die Umgebung wurde ebenfalls nett umgesetzt. Zwar schauen einzelne Objekte aus der Nähe natürlich ein wenig verwaschen aus, dafür wurde an Details wie umher laufende Tiere oder fotografierende Zuschauer gedacht. Erfreulich ist auch, dass die Umgebung nicht total abgegrenzt wirkt und man bei einem kleinen Fahrfehler durchaus ein paar Meter durch die Flora düsen kann. Technik-Fetischisten freuen sich über eine konstante Framerate und ein ordentliches Geschwindigkeitsgefühl. Da stört das leichte Kantenflimmern eigentlich kaum noch. Insgesamt ist das Spiel also durchaus hübsch, mit der grafischen Brillanz von Rallisport Challenge 2 kann es jedoch nicht mithalten.

Was den Sound betrifft, wischt das Spiel mit RSC2 jedoch gewaltig den Boden auf. Unabhängig davon, ob ihr von der Dolby Digital 5.1-Unterstützung gebraucht macht oder nicht, der Motorensound der einzelnen Fahrzeuge ist der pure Wahnsinn. Nie zuvor klang das Arbeiten eines Motors in einem Videospiel derart realistisch. Das Herzstück eures Wagens knallt und stottert vor sich hin was die Zylinder hergeben. Fliegt euch bei einer Fahrt mal eine Tür weg, wird es im Cockpit automatisch schockierend laut. Ebenfalls genial: Schaltet Ihr in den Rückwärtsgang, hört Ihr förmlich, wie das Getriebe eures Boliden zu arbeiten beginnt. Darüber hinaus leistet euer Co-Pilot solide Arbeit. Musiktechnisch kann sich der Soundtrack des Titels durchaus hören lassen, alternativ könnt ihr aber auch eigene Musik von der Festplatte im Menü auswählen.

„Realistischer geht's nicht“
(Meinung » René Held)


SCi Games hat mit Richard Burns Rally verdammt viel Mut bewiesen. Statt ein weiteres Rally-Spiel im beliebten Arcade-Stil auf die Fans loszulassen, gibt es stattdessen Simulation pur. Schade ist nur, dass der Simulations-Aspekt ein wenig auf den Spielspaß drückt. Die Frage, was passiert, wenn Videospiele zu realistisch sind, dürfte hiermit geklärt sein. Wer bei Richard Burns Rally einen Sieg nach Hause fahren möchte, muss sehr viel Geduld mitbringen und ganz nebenbei perfekt fahren. Alle, die von einem Rennspiel einen leichten Einstieg erwarten, müssen das Teil also im Laden liegen lassen.

Wer sich jedoch voll in die gebotene Spielmechanik reinkniet, dürfte letztendlich auch entsprechenden Spaß damit haben. Spaß gemacht hat mir persönlich auch die Technik des Spiels. So war es zwar klar, dass man nicht ansatzweise an der grafischen Qualität eines Rallisport Challenge 2 kratzen kann, hübsch anzuschauen ist der Titel dennoch. Vor allem die Boliden samt Schadensmodell haben es mir angetan. Soundtechnisch ist der Titel hingegen im Rally-Bereich die neue Referenz. Noch nie rotzte der Motor eines virtuellen Rally-Boliden so beherzt aus eurer Sound-Anlage.

Positiv________________________Negativ
» Nette Präsentation______________» Nur Zeit-Statistiken via Xbox Live
» simulationslastiges Gameplay,____» ...welches jedoch nur Profis zu empfehlen ist
» Schadensmodell nicht nur optisch
» Geniale Soundkulisse

Die Wertung
Spielspass (SP) 70%
Spielspass (MP) 65%
Grafik 70%
Sound 90%
Gesamtwertung 73%
 
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 BeitragVerfasst am: Do Jul 22, 2004 15:58    Titel: Test der XBox Version Antworten mit Zitat Back to top

Hi also ich wurde das RBR 90% geben das spiel ist von sound grafik eichfach besser alls colin 4 oder RSC die reissen einfach nichts grafisch ist colin 4 nicht so gut RSC ist das volle arcade game also muss ein spiel her das was sim. hat und mal wieder eine gute fahr schule hat der letzte titel mit einer fahrschule war zwar colin aber da war halt noch nicht die grafik nicht so gut aber zur dieser zeit war das spiel ein hammer erstmal eine fahrschule das ist der hammer gewessen aber dar war halt die grafik nicht die besste also die fahrschule ist immer schweine gut.



Aber welches lenkrad ist gut und für die xbox schreibt mir links oder seiten die was lenkrader haben die was gut sind
 
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Blackvoodoo
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 BeitragVerfasst am: Do Jul 22, 2004 16:06    Titel: Test der XBox Version Antworten mit Zitat Back to top

Also mein 1. Vorschlag. Schreibe mal so das man es auch lesen und verstehen kann. Mit 12 Jahren geht man in die Schule und sollte zumindest etwas deutsch schreiben können.

Meiner Meinung nach ist die Wertung OK. RBR ist einfach zu schwer um auch Spass zu machen. Es ist eine Sim für Profis und die würden RBR auch kaufen wenn es 1% bekommen hätte...

Was für Lenkräder es für die XBox gibt weis ich nicht, ich bin da nicht auf dem laufenden.
 
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